Sachsen bekommt in den kommenden vier Jahren rund 193,5 Millionen Euro zusätzlich für die Sanierung von Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und den Ausbau von Kitas. Darauf hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) verständigt.
Das Geld stammt aus dem 500 Milliarden Euro schweren, schuldenfinanzierten Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaschutz. Für Sachsen ergibt sich ein jährlicher Verfügungsrahmen von rund 48,4 Millionen Euro. Wie viel davon jeweils in Kindertagesbetreuung, Hochschulen und Wissenschaft fließt, entscheidet das Land selbst.
Kritik kam von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Vier Milliarden Euro bundesweit lägen «weit unterhalb des Bedarfs», sagte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. Es seien Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich nötig. Auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) äußerte sich entsprechend, begrüßte die Vereinbarung aber grundsätzlich.
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