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Rechtsextreme Jugendkultur: “Es gibt Tage, da höre ich mehrmals pro Stunde das N-Wort”

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Die Fotografien in diesem Dossier stammen von Ashkan Shabani. Für sein Projekt “The Quiet Rise” dokumentiert er die zunehmende Präsenz und Aggressivität junger deutscher Rechtsextremer. Alle mit * versehenen Namen sind geändert. Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 07/2026.

Lars*, 15, Zehntklässler an einem Gymnasium in Bayern: Es fing alles letztes Jahr beim Sommerfest meiner Schule an. Ich stand mit ein paar Freunden auf dem Schulhof rum. Eine Gruppe kam auf uns zu. Einer von denen sagte zu meinem Kumpel, der schwarz lackierte Fingernägel hatte: “Ich bin der Meinung, dass Schwule vergast werden sollen.” Ich kannte den nicht. Später erfuhr ich, dass er einen Jahrgang über mir ist und ein Hooligan sein soll. Er und seine Freunde sind alle einen Kopf größer und eine Schulter breiter als wir. Wir haben dann angefangen zu debattieren. “Komm hinter die Schule, da prügeln wir uns, ich nehm acht von euch!”, hat der Typ gerufen. Ich hab gesagt, wenn er uns weiter bedroht, rufe ich die Polizei. Ein Lehrer hat die Situation dann aufgelöst.

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