Politischer Aschermittwoch: Pistorius wirbt bei seiner SPD für Stärke gegen Putin

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Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will die Hoffnung nicht aufgeben, dass der militärische Konflikt mit Russland eines Tages überwunden werden kann. «Ich hoffe sehr, dass wir wieder an den Punkt kommen können, mit wem auch immer in Russland zu verhandeln – auch wieder über Abrüstung», sagte Pistorius am Abend beim politischen Aschermittwoch der SPD-Region Westliches Westfalen in Schwerte.

Davon sei man aber aktuell noch weit entfernt. Erst einmal müsse Deutschland dafür sorgen, militärisch stark zu werden – denn nur so werde man von Russlands Präsident Wladimir Putin ernst genommen. Würde Deutschland jetzt nicht massiv in die Verteidigung investieren, werde man am Ende «teuer dafür bezahlen».

Seine SPD sei zwar aus ihrer Tradition heraus eine Friedenspartei, sagte Pistorius. «Aber wir sind nicht blind», betonte er. «Die Welt ist eine andere geworden.»

© dpa-infocom, dpa:260218-930-705593/1

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