Aus dem geplanten Start des ersten bemannten Mondfluges seit 1972 im März wird nichts. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa muss den Startermin der “Artemis 2”-Mission wegen technischer Probleme erneut nach hinten verschieben. Es liege ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen vor, schrieb Nasa-Chef Jared Isaacman auf der Plattform X.
Für eine mögliche Reparatur müssten die Trägerrakete und die Orion-Raumkapsel von der Startplattform auf dem Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida zurück in den Hangar gebracht werden, schrieb Isaacman. Das geplante Startfenster im März sei somit nicht mehr einzuhalten.
Eigentlich hätte “Artemis 2” bereits im Februar starten sollen. Damals verhinderte allerdings ein Wasserstoff-Leck, dass die drei Astronauten und eine Astronautin in die Mondumlaufbahn geschossen werden konnten. Nach einem weiteren Probelauf, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet wurden, hatte Isaacman erst am Freitag von einem “großen Fortschritt” gesprochen.
Das nächste mögliche Zeitfenster für einen Start ist nun Anfang April. Die für etwa zehn Tage angesetzte “Artemis 2”-Mission soll den Mond umrunden. Eine Landung ist erst für die Folgemission “Artemis 3” vorgesehen, die laut Plan 2028 stattfinden soll. Es wäre das erste Mal in mehr als 50 Jahren, dass Menschen in die Nähe des Mondes kommen. Zuletzt waren 1972 US-Astronauten auf dem Erdtrabanten.
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