Der anhaltend hohe Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia erneut zu einem starken Quartalsergebnis verholfen. Der Umsatz sei im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres im Jahresvergleich um 73 Prozent auf einen Höchststand von 68,1 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilte der weltgrößte Chipkonzern mit. Der Quartalsgewinn wuchs im Jahresvergleich um 94 Prozent auf 42,9 Milliarden Dollar – er verdoppelte sich damit fast.
Für das gesamte Geschäftsjahr meldete Nvidia einen Umsatz von 215,9
Milliarden Dollar. Das entspricht einer Steigerung von 65 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr lag bei 120 Milliarden Dollar – nach 72,9 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.
“Die Nachfrage nach Rechenleistung wächst exponentiell”, sagte Konzernchef Jensen Huang. Mit der kommenden Prozessorgeneration Vera Rubin werde das Unternehmen seine führende Marktposition ausbauen.
Umsatz soll im laufenden Quartal weiter steigen
Der Konzern übertraf damit die Erwartungen der Wall Street. Nvidia-Aktien stiegen dort im nachbörslichen Handel um 3,5 Prozent.
Chipsysteme von Nvidia sind eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung von Software mit künstlicher Intelligenz. Sie werden sowohl für das aufwendige Training von KI-Modellen für Chatbots wie ChatGPT eingesetzt, als auch beim Betrieb solcher Software. Die Nvidia-Ergebnisse sind deshalb ein Indiz für den Zustand der KI-Industrie. In den vergangenen Monaten hatte es an den Börsen immer wieder die Sorge gegeben, dass die großen Erwartungen an das zukünftige Geschäft mit KI zu einer Blase bei den Aktienkursen von Techunternehmen geführt haben könnten.
Allerdings legte Nvidia auch für das laufende Quartal eine extrem zuversichtliche Prognose vor. Demnach peilt der Konzern Erlöse von 78 Milliarden Dollar an, bei einer Schwankungsbreite von zwei Prozent. Das sind noch einmal zehn Milliarden Dollar mehr als im zurückliegenden Quartal.
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