Alice Schwarzer findet Eintrittsgelder für den Kölner Dom nicht gut. «Ich finde es bedauerlich, dass man für den prächtigen Dom Eintritt zahlen soll», sagte die in Köln lebende Frauenrechtlerin der Deutschen Presse-Agentur. «Er gehört uns allen.»
Nach ihrer Information sei die Kölner Diözese «auch die reichste der Welt». Für sie selbst habe die Regelung keine Folgen: «Ich bin als Kölnerin Mitglied des Dombauvereins und muss gewiss nicht zahlen.»
Für Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen sowieso zum Erhalt des Doms beitragen, bleibt der Besuch der Kathedrale kostenfrei, ebenso wie für Gottesdienstbesucher und Betende. Nach Angaben von Dompropst Guido Assmann sind aber 99 Prozent der Besucher Touristen. Sie sollen ab Juli eine «Besichtigungsgebühr» entrichten.
Mit der Gebühr sollen die gestiegenen Kosten unter anderem für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, die die Einnahmen seit Jahren übersteigen.
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