Diese Zahl ist bemerkenswert: 45,1 Prozent der Musliminnen und Muslime unter 40 Jahren in Deutschland sind nach einer neuen Studie des Bundeskriminalamtes “latent oder manifest islamismusaffin”. Sie neigen also dazu, den Rechtsstaat abzulehnen – und auch andere Religionen, vor allem das Judentum.
Das ruft Erinnerungen wach an die 2.000 Männer, die in Hamburg auf einer Demo 2024 ein Kalifat forderten, an einen “schwarzen Block” von Islamisten in Essen, an Feiern des Angriffs der Hamas auf Israel nach dem 7. Oktober 2023 in Berlin. Waren das alles nur die lautesten Anzeichen eines größeren Problems? Gibt es einen Alltagsislamismus in Deutschland, eine Gefahr für dieses Land, jenseits von dschihadistischen Terroranschlägen?
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