Die Formel 1 hat Berichten zufolge als Reaktion auf den Irankrieg zwei geplante Rennen im Nahen Osten abgesagt. Wie die Sender Sky und RTL/ntv übereinstimmend berichten, fallen die für April geplanten Rennen aus. Von der Formel 1 gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Ebenso blieb zunächst offen, ob andere Streckenbetreiber einspringen oder die Rennen in dieser Saison ersatzlos entfallen. Allerdings ist Sky als Rechtehalter für die Ausstrahlung der Rennen in der Regel gut über die Pläne informiert.
Der Große Preis von Bahrain sollte ursprünglich am 12., der Große Preis von Saudi-Arabien am 19. April stattfinden. Die komplizierte Logistik des Formel-1-Trosses erfordert jedoch viel Vorbereitung. Entfallen die Rennen ersatzlos, wird der Rennkalender in der diesjährigen Saison nur 22 statt 24 Veranstaltungen umfassen. Die beiden Rennen in Abu Dhabi am 29. November und am 6. Dezember sollen nach aktuellem Stand weiterhin stattfinden.
Ende Februar waren bereits die zweitägigen Reifentests in Bahrain gestrichen. Die geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit musste “aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus Sicherheitsgründen” abgesagt werden.
Auch auf das Auftaktrennen der Saison am vergangenen Sonntag im australischen Melbourne hatte der Irankrieg Auswirkungen: Hunderte Mitarbeiter mussten aufgrund der zeitweise gesperrten Lufträume über der Region ihre Reisepläne ändern und auf andere Routen ausweichen. Dennoch konnte das Rennen wie geplant veranstaltet werden.
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