Was hält unser Leben, unseren Alltag noch zusammen? Vielleicht ja der Betrug. Als ökonomische Praxis durchzieht er alle Sphären der Gesellschaft – vom Superreichen, der jedes Schlupfloch nutzt, um weniger Steuern zu zahlen, bis zur Schülerclique, die sich ein Netflix-Passwort teilt. Derart tief ist der Betrug ins Psychologische eingesickert, dass er auch unsere Interaktionen, Emotionen und Moralvorstellungen prägt. Betrug, könnte man also sagen, berührt das Herz des späten Kapitalismus. Das jedenfalls ist die – entweder pessimistische oder realistische, zynische oder moralische – Botschaft der zweiten Staffel der Netflix-Serie Beef.
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