Die deutsche und italienische Regierung haben Israel aufgrund dessen Vorgehen gegen eine Gaza-Hilfsflotte im Mittelmeer ermahnt. In einer gemeinsamen Erklärung wird angedeutet, dass der Stopp der »Global Sumud«-Flotille in
internationalen Gewässern aus Sicht von Deutschland und Italien nicht mit dem Völkerrecht vereinbar sein
könnte. »Wir rufen zur uneingeschränkten Achtung des geltenden
Völkerrechts sowie zur Unterlassung unverantwortlicher Handlungen auf«, heißt es in der Erklärung.
Die Organisatoren der Flottille werfen Israel ein gewaltsames Vorgehen bei einer Aktion in der Nacht vor, die israelische Seite dementiert die Vorwürfe.
Die israelische Marine hatte in der Nacht westlich von Kreta mehr als 20 Boote gestoppt und Dutzende Aktivisten festgenommen. Einige Schiffe setzten ihre Fahrt später fort. Daten von Schiffsverfolgungsdiensten zufolge bewegten sich mehrere Boote am Abend entlang der Küste Kretas in griechischen Hoheitsgewässern. Vonseiten der
Organisatoren gab es zunächst keine Aussagen zu weiteren Plänen.
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