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Schwangerschaftsabbruch: Oberstes Gericht erlaubt Versand von Pille zum Schwangerschaftsabbruch

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Der Versand von Mifepriston, einem Medikament zum Schwangerschaftsabbruch, ist vorerst doch erlaubt. Der Supreme Court hob die Beschränkung eines Berufungsgerichtes auf.

Der Oberste Gerichtshof in den USA hat den Versand des Medikaments Mifepriston vorerst wieder erlaubt. Das Präparat wird zum Schwangerschaftsabbruch verwendet. Damit gab das Gericht dem Einspruch des Herstellers Danco Laboratories statt. Zuvor hatte ein Bundesgericht den Versand des Medikaments per Post nach telemedizinischer Verschreibung stark eingeschränkt. 

Die Anordnung des Obersten Gerichtshofs bleibt eine Woche in Kraft. Dann prüft das Gericht die Angelegenheit erneut.

Im Jahr 2022 wurde das seit rund fünf Jahrzehnten landesweit geltende Recht auf Schwangerschaftsabbrüche durch den Supreme Court aufgehoben. Seitdem liegt die Zuständigkeit für das Abtreibungsrecht bei den einzelnen Bundesstaaten, von denen rund 20 das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche abgeschafft oder deutlich eingeschränkt haben. So gewann die seit 2023 erlaubte telemedizinische Verschreibung von Mifepriston und der Postversand des Medikaments an Bedeutung. Dagegen hatte der konservativ regierte Bundesstaat Louisiana geklagt.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

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