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Epstein-Skandal: Donald Trump klagt erneut gegen »Wall Street Journal«

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Der US-Präsident sieht sich durch einen Bericht über Schreiben an Jeffrey Epstein verleumdet. Eine Klage dagegen wurde abgewiesen, nun versucht es Trump erneut.

US-Präsident Donald Trump erneuert seine Klage gegen das Wall Street Journal (WSJ) im Zusammenhang mit Veröffentlichungen der Zeitung über seine Verbindungen zum 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Wie das WSJ berichtet, reichte Trump nach einer ersten juristischen Niederlage im April eine überarbeitete Klage gegen die Herausgeber Zeitung ein. 

Dabei geht es um die Veröffentlichung eines mutmaßlichen Gratulationsschreibens Trumps an Epstein anlässlich dessen 50. Geburtstags im Jahr 2003. In dem Brief mit anzüglichem Inhalt soll mit einem Marker der Silhouette eines Frauen- oder Mädchenkörpers gezeichnet worden sein. Das WSJ beruft sich dabei auf Einblick in Akten zum Epstein-Fall.

Trump bestreitet, das Schreiben verfasst und die Zeichnung angefertigt zu haben und sieht sich durch den Bericht verleumdet. Eine Klage des Präsidenten ist allerdings im April von einem Bezirksgericht in Florida vorläufig abgewiesen worden. Trump habe nicht überzeugend dargelegt, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung des Schreibens in »böswilliger Absicht« gehandelt habe, teilte das Gericht damals mit. Zudem seien bestimmte Kriterien für die Zulassung der Klage »bei weitem« nicht erfüllt worden.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

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