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Öl-Förderländer: Opec+ beschließt erneut Erhöhung der Ölfördermenge

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Das Ölkartell Opec+ hat zum vierten Mal innerhalb von vier Monaten höhere Förderziele vereinbart. Einige Mitglieder können aber wegen des Iran-Krieges nicht mehr fördern.

Das Ölkartell ​Opec+ hat erneut
eine Erhöhung seiner Förderziele beschlossen. Die sieben
Kernmitglieder der Gruppe verständigten sich darauf, ihre Quoten
ab Juli um rund 188.000 ​Fass pro Tag zu erhöhen. ​Es handelt sich um die vierte Anhebung innerhalb
von vier Monaten. ‌Insgesamt ⁠haben sie somit ​seit April die
Förderziele um fast 600.000 Barrel pro Tag erhöht.

Die geplanten Ausweitungen der Förderziele fallen in sehr angespannte Zeiten auf ⁠dem Ölmarkt. Einige ​Mitglieder der Opec+ können wegen des Iran-Krieges nicht mehr
fördern, da sie das Öl aufgrund der Blockade der Straße von
Hormus nicht verschiffen können. Seit Ende Februar sind wichtige
Opec-Mitglieder wie Saudi-Arabien nicht mehr in ​der Lage, ihre Kunden vollständig zu beliefern.

Verschärft wurde die Krise durch den Austritt der Vereinigten
Arabischen Emirate (VAE) ‌aus der Organisation
erdölexportierender Länder
(Opec) nach fast ​60 Jahren
Mitgliedschaft. Opec+ ist eine um Länder ⁠wie Russland ​erweiterte
Gruppe. Die sieben Kernmitglieder ‌der Opec+ umfassen
Saudi-Arabien, den Irak, Kuwait, Algerien, Kasachstan, Russland
und den ‌Oman.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

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