Die Zahl der Toten ist nach dem schweren Erdbeben vor der Küste der indonesischen Insel Flores auf mindestens 51 gestiegen. Das teilte die indonesische Regierung mit. Nach dem Beben am Samstag hatte sie zunächst von 37 Toten gesprochen. Rund 5.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Mehr als 150 Häuser seien schwer beschädigt worden, berichtete die Katastrophenschutzbehörde BNPB. Zudem seien auch 97 Schulen und 18 Gesundheitseinrichtungen beschädigt worden. Mithilfe der Luftwaffe würden erste Hilfslieferungen im Umfang von 275 Tonnen in die Region geschickt. Rund 3.500 Soldaten und Polizisten unterstützen die Rettungs- und Bergungseinsätze.
Erdbeben sind in Indonesien häufig
Das Beben der Stärke 7,7 hatte sich am Samstagmorgen in einer verhältnismäßig geringen Tiefe von rund zehn Kilometern ereignet. Das Epizentrum lag vor der Küste, etwa 70 Kilometer nordwestlich des Ortes Ende auf der Insel Flores, die zur Provinz Ost-Nusa-Tenggara gehört.
Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch äußerst aktiven Zone mit zahlreichen Vulkanen und tektonischen Platten, die aufeinandertreffen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind in dem südostasiatischen Staat mit mehr als 17.000 Inseln entsprechend häufig.
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