Im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zeichnet sich eine Einigung zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft Verdi ab. Beide Seiten teilten mit, dass sie heute ihre Gremien über die Verhandlungsergebnisse der vergangenen Tage informieren wollen. Wie der RBB berichtete, gab es einen Durchbruch in den Verhandlungen und derzeit keine weiteren Verhandlungstermine. Sollten sich die beiden Parteien geeinigt haben, wären auch weitere Warnstreiks vom Tisch.
Verdi hatte die BVG im laufenden Tarifkonflikt zweimal bestreikt und den Nahverkehr in der Hauptstadt so nahezu komplett lahmgelegt.
Verhandlungen drehten sich um die Arbeitsbedingungen
Die Gewerkschaft verhandelte zunächst in allen Bundesländern parallel mit den Verkehrsunternehmen und Arbeitgeberverbänden über neue Tarifverträge im Nahverkehr. Inzwischen gibt es in mehreren Ländern Abschlüsse. Bei den Verhandlungen in Berlin ging es nicht um höhere Entgelte, sondern um die Arbeitsbedingungen, die im sogenannten Manteltarifvertrag geregelt sind.
Verdi forderte unter anderem mehr Urlaubstage, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage.
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