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Betriebsratswahlen: “Von Drohgebärden lasse ich mich nicht abhalten”

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Was passiert, wenn AfD-Mitglieder in den Betriebsrat einziehen? Die Geschäftsführerin Julia Fürst hat genau das in ihrer Firma erlebt – und warnt vor Unterwanderung.

Julia Fürst, 43, ist seit Juli 2025 Chefin des kommunalen Entsorgers Aha aus Hannover. In dessen 14-köpfigen Personalrat – bei einem kommunalen Unternehmen das Pendant zum Betriebsrat – wurde 2024 ein AfD-Politiker gewählt. Der Landesverfassungsschutz Niedersachsen stuft die AfD Niedersachsen als rechtsextrem ein.

DIE ZEIT: Frau Fürst, Sie leiten den Aha Zweckverband Region Hannover. Wie arbeiten Sie konkret mit dem Personalratsmitglied mit AfD-Parteibuch zusammen?

Julia Fürst: Der Personalrat entscheidet demokratisch nach dem Mehrheitsprinzip. Die anderen Mitglieder haben eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus. Mit ihnen arbeite ich gut zusammen. Für mich ist der Mann ein Mitarbeiter unseres Betriebs, der seine arbeitsvertragliche Pflicht als Kraftfahrer zu erfüllen hat. Sein Dasein als Politiker hat keinen Platz auf dem Betriebsgelände, hier ist ein politisch neutraler Ort.

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