1946 erschien die erste Ausgabe DIE ZEIT. Wir feiern mit Menschen, Dingen und Ideen, die genauso alt sind wie wir – und die Welt bis heute bewegen.
Ob der sehr knappe Microkini oder der sehr verhüllende Burkini: Der Bikini hat viele Namen – und viele Wendungen hinter sich. In jeder seiner Formen steckt etwas Politisches. Jede prägt die Art, wie wir über Körper sprechen. So ist die Idee des “Bikini-Bodys”, den man bitte haben, sich antrainieren oder zurechtoperieren lassen soll, bevor man sich an den Pool legt, ein Machtinstrument. Es soll die Körper von Frauen oder queeren Menschen einordnen, es soll sie kontrollieren und demontieren. Denselben Effekt hat auch der übertrieben sexualisierte Blick auf das Kleidungsstück. Doch obwohl er sich den primitivsten Annahmen niemals entziehen kann, steht der Bikini vor allem für Mut und Selbstbestimmung. Gerade weil ihn zu tragen bis heute vielen verwehrt wird. Besonders in politisch schwierigen Zeiten, in denen die Röcke traditionell eher länger werden, ist viel Haut zu zeigen stark.
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