Nach dem Trainerwechsel beim VfL Wolfsburg erwartet Christian Ilzer im Bundesliga-Heimspiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den vom Abstieg bedrohten Tabellenvorletzten eine schwere Aufgabe. «Dieter Hecking ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit dieser Situation nicht das erste Mal umzugehen hat. Ein Trainerwechsel bedeutet immer neue Impulse, neue Hoffnung, neue Energie», sagte der TSG-Coach vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Wolfsburg habe eine «starke Mannschaft mit viel Qualität» und «einen neuen Leitwolf, der sein Bestes versucht», warnte Ilzer. Er habe versucht, seine Mannschaft im Training auf die veränderte Situation beim Gegner einzustellen – auch wenn man taktisch ein wenig im Dunkeln tappe. «Strategisch müssen wir ein wenig antizipieren. Da ist unsere Analyseabteilung natürlich richtig gefordert gewesen», sagte der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer.
Um gut vorbereitet zu sein, habe man sich Dinge angeschaut, «die etwas mit dem Trainer zu tun haben und in der Mannschaft von Wolfsburg liegen», berichtete Ilzer und ergänzte: «Da muss man sich ein Konstrukt zurechtlegen. Wenn dann etwas anders kommt, muss man die Dinge während des Spiels situativ regulieren.»
Hoffenheim setzt auf eigene Stärke
Generell wolle man sich aber ohnehin nicht am Rivalen ausrichten, sondern sein eigenes Spiel durchbringen. «Wir wollen nicht auf Wolfsburg reagieren, sondern dass sie auf uns reagieren. Dafür braucht es von der ersten bis zur letzten Minute große Überzeugung und Leidenschaft», sagte Ilzer.
Hoffenheim steht als Tabellendritter mit 49 Punkten glänzend da und möchte mit einem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Champions League machen. Ilzer forderte daher: «Wir wollen unser Spiel auf den Platz bringen.»
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