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Bundesstaat Florida: US-Demokratin gewinnt Wahlkreis mit Donald Trumps Residenz Mar-a-Lago

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Im Wahlkreis, in dem Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago liegt, hat eine Demokratin die Nachwahl zum Parlament gewonnen. 2024 lagen die Republikaner hier deutlich vorn.

Bei einer Abstimmung zum Parlament des Bundesstaats Florida hat sich in einem Wahlkreis mit US-Präsident Donald Trumps Residenz Mar-a-Lago eine Demokratin durchgesetzt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge schlug Emily Gregory den von Trump unterstützten republikanischen Kandidaten Jon Maples in dem Wahlkreis um die Stadt Palm Beach. Gregory lag nach Auszählung fast aller Stimmen insgesamt zwei Prozentpunkte vorn. Auch Trump hatte seine Stimme per Briefwahl abgegeben.

Noch im Jahr 2024 hatte der vorige republikanische Amtsinhaber den
Wahlkreis mit einem Vorsprung von 19 Prozentpunkten gewonnen. Weil er im
August vergangenen Jahres zurückgetreten war, um ein anderes Amt
anzunehmen, war dann die Abstimmung im Wahlkreis nötig geworden. Die New York Times hatte zuerst berichtet. 

Viele Wahlerfolge für Demokraten in den vergangenen Monaten

Zum Wahlsieg der Demokraten in Trumps Wahlkreis schrieb der Vorsitzende der Demokraten auf Bundesebene, Ken Martin, auf der Plattform X, die Niederlage der Republikaner in “Trumps Hinterhof” zeige, dass die Demokraten im ganzen Land gewinnen könnten. Er verwies auf die bevorstehenden Zwischenwahlen zum US-Kongress im November. Bei diesen wollen die Republikaner ihre knappen Mehrheiten im Repräsentantenhaus und dem Senat verteidigen.

Umfragen zeigen, die Demokraten könnten mindestens das Repräsentantenhaus gewinnen. Schon die jüngsten Abstimmungen für Ämter in den verschiedenen US-Bundesstaaten waren für die Demokraten sehr gut verlaufen. Im Januar hatte beispielsweise ein Kandidat der Demokraten in Texas – einer eigentlich traditionell republikanischen Hochburg – einen Sitz im Senat des Bundesstaats gewonnen.

Experten sehen in den Wahlerfolgen der Demokraten ein Zeichen für die wachsende Enttäuschung der Wählenden über Trump und seine republikanische Partei. Vor allem der durch den Irankrieg verursachte Anstieg der Spritpreise hatte zuletzt zu Kritik geführt.

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