ZEITmagazin: Frau Kamali, als Kreativdirektorin stehen Sie seit 2023 an der Spitze des Unternehmens Chloé. 2003, mit Anfang 20, haben Sie schon mal hier gearbeitet – als Praktikantin. Wie ist es Ihnen gelungen, das Team bei Chloé zu überzeugen, Sie als Praktikantin zu nehmen?
Chemena Kamali: Da ich nicht von einer renommierten Star-Universität kam, dachte ich, dass es sich nicht lohnen würde, mich auf dem offiziellen Weg zu bewerben. Also habe ich mein Portfolio genommen und bin in den Zug gestiegen. Mein Vater dachte, ich sei verrückt geworden, und hat meinen Bruder mitgeschickt. Ich hatte keine Connections und kannte nur die Adresse. Chloé war mein Traum. In Deutschland gab es in den Achtzigern und Neunzigern drei Ikonen: Claudia Schiffer, Boris Becker und Karl Lagerfeld. Bevor Karl zu Chanel ging, war Chloé sein Spielplatz, an dem er sich austoben konnte. Er hatte es aus Hamburg nach Paris geschafft.
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