Bei den dänischen Parlamentswahlen verlieren die Sozialdemokraten deutlich. Eine Mitte-Koalition bleibt aber möglich – wenn Politveteran Lars Løkke Rasmussen mitspielt.
Die politische Landschaft, so viel kann man sagen, ist unübersichtlich. Bei
der dänischen Parlamentswahl am Dienstag konnte keines der Lager – links wie
rechts, rot wie blau – eine Mehrheit erzielen. Die sozialdemokratische Partei
der Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat empfindliche
Verluste erlitten, 5,6 Prozentpunkte, und steht nur noch bei 21,9 Prozent. Zwar
könnte sie an der Macht bleiben, aber sie braucht dafür umso mehr – wie
man schon vor der Wahl erahnen konnte – die Unterstützung ihres bisherigen
Außenministers Lars Løkke Rasmussen und seiner zentristischen Partei
Moderaterne.
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