Die Finanzchefin der Deutschen Bahn AG muss nach nur knapp vier Monaten im Amt den Konzern verlassen. Man habe sich “in gemeinsamen Gesprächen einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt”, hieß es in einer Mitteilung der Bahn. Mit den gegen Dohm “in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfen” habe das jedoch nichts zu tun, hieß es. Ebensowenig bestünden “Zweifel an der fachlichen Qualifikation, Integrität oder ordnungsgemäßen Amtsführung” Dohms.
Bereits im Februar hatte die Süddeutsche Zeitung (SZ) über die bevorstehende Trennung berichtet. Dohm habe laut SZ den Konzernbetriebsrat, Politiker und Arbeitnehmervertreter gegen sich aufgebracht, hieß es. Unter anderem soll sie sich demnach immer wieder mit anderen Führungskräften wegen Kleinigkeiten angelegt haben.
In der Mitteilung der Bahn heißt es, es habe sich sich gezeigt, “dass unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausgestaltung der Funktion sowie zentrale Fragen der Unternehmensentwicklung bestehen”. Dohm war erst seit Anfang Dezember Finanzvorständin bei der Bahn. Zuvor war sie Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach und früher lange für die Deutsche Bank tätig.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters wird die für Freitag erwartete Bilanz für 2025 zeigen, dass der chronisch unpünktliche Fernverkehr den Staatskonzern mit Abschreibungen tief in die roten Zahlen gedrückt hat. Demnach liegt das Minus der Bahn für das vergangene Jahr bei insgesamt 2,3 Milliarden Euro und damit noch höher als 2024.
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