Der Plan hätte aufgehen können. Immerhin hatte die deutsche
Wirtschaft zuletzt wieder Fahrt aufgenommen. Im vierten Quartal des vergangenen
Jahres war das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent gestiegen, und für das
laufende Jahr zeichnete sich ein weiterer Anstieg ab. Deutschland war dabei,
die seit Jahren anhaltende Stagnationsphase zu überwinden – auch weil die
Regierung viele Milliarden für die Infrastruktur und die Bundeswehr ausgibt.
Mit dem Krieg im Nahen Osten ist dieses Erholungsszenario in
Gefahr. Denn steigende Energiekosten belasten die Konjunktur. Wenn mehr Geld
für Treibstoffe ausgegeben werden muss, bleibt weniger Geld für den Kauf
heimischer Waren und Dienstleistungen. Ein Anstieg der Ölpreise kommt
volkswirtschaftlich betrachtet einem Transfer von Ressourcen an ölproduzierende Länder gleich.
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