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DWD-Winterbilanz: Warum der Winter nicht so hart war, wie Sie glauben

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Endlich scheint der Frühling da zu sein. Wurde auch Zeit. Doch offiziell war der Winter zu warm und zu trocken. Hat sich anders angefühlt? Stimmt. Beides.

Als an den letzten Februartagen auch im bis dahin bitterkalten Berlin die Stühle vor die Cafés gerückt wurden und das Geräusch heißlaufender
Heckenscheren durch die Randbezirke schallte, war klar: Der Winter ist
vorbei. Für mindestens die Hälfte Deutschlands fühlte er sich ewig und
erbarmungslos an. Und doch zieht der Deutsche Wetterdienst (DWD) jetzt eine Bilanz, die viele wundert: Der Winter war zu trocken und zu warm. Wie kann das sein?

Die Antwort hat natürlich etwas mit der Wahrnehmung zu tun, und die hing in diesem Winter umso stärker davon ab, wo man wohnt. So könnte man feststellen, dass Süddeutschland einen Winter voller Sonnenschein und einem früheren Ende als der Rest des Landes erlebte. Während sich im Norden und Nordosten teils wochenlang Dauerfrost, Neuschnee auf gefrorenem Altschnee und Glatteismeldungen abwechselten. Das Wetter war in diesen Teilen Deutschlands schlicht festgefahren.

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