Müssen Eltern immer das Beste von ihren Kindern denken? Und wenn sie doch enttäuscht sind – dürfen sie das ihrem Nachwuchs sagen?
“Ich denke inzwischen oft über den Tod nach”, sagte mein Vater, während wir
an einem Augustnachmittag im Garten unseres gemieteten Ferienhauses saßen. Drei
Generationen unter einem Dach – wobei er und ich uns kaum drinnen aufhielten.
“Nicht aus Selbstmitleid. Sondern eher: Er kommt halt. Ich schätze, das war’s größtenteils,” sagte
er. “Es ist schwer, nicht auf sein Leben zurückzublicken und sich zu fragen,
wofür all die Arbeit und Anstrengung eigentlich gut waren.”
“Damit kämpfe ich jetzt schon”, sagte ich. “Ich hatte irgendwie gehofft,
Kinder seien die Antwort.”
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