US-Justizministerin Pam Bondi hat sich bei ihrer Anhörung vor Kongressabgeordneten mit drastischen Worten über Ghislaine Maxwell geäußert. Die langjährige Vertraute und Komplizin des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werde “hoffentlich im Gefängnis sterben”, sagte Bondi.
Maxwell hatte vor wenigen Tagen vor einem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Ursprünglich hätte sie per Video aus einem Gefängnis in Texas vor Abgeordneten des Repräsentantenhauses
sprechen sollen. Laut US-Verfassung darf niemand in einem Strafverfahren zur Aussage gegen sich selbst gezwungen werden. Maxwells Anwalt sagte, sie sei nur im Falle einer Begnadigung bereit, öffentlich auszusagen. Zu dieser Forderung äußerte sich Bondi indirekt ablehnend.
In ihrer Anhörung hatte Bondi auch den Umgang mit den Epstein-Akten verteidigt. Ihr Ministerium habe mehr als drei Millionen Seiten Dokumente freigegeben und das “Beste getan, um die Opfer zu schützen”, sagte sie. Gleichzeitig räumte die Justizministerin nach entsprechenden Vorwürfen ein, dass “versehentlich” Namen von Opfern veröffentlicht worden seien. Diese seien nach Hinweisen “umgehend” geschwärzt worden.
Maxwell war 2022 verurteilt worden. Sie soll Epstein Mädchen und junge Frauen zugeführt haben. Derzeit verbüßt sie ihre 20-jährige Haftstrafe in einem Gefängnis in Texas. Zuvor war sie in Florida inhaftiert.
Disclaimer : This story is auto aggregated by a computer programme and has not been created or edited by DOWNTHENEWS. Publisher: newsfeed.zeit.de



