Europapokal: Nach Rudelbildung in Mainz: “Stehen alle unter Strom”

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Die Profis des FSV Mainz 05 wollen eine Rudelbildung nach dem Viertelfinal-Hinspiel in der Conference League gegen Racing Straßburg nicht überbewerten. «Ich glaube, das war jetzt eine Einzelreaktion. Und am Ende des Tages: Wir stehen alle unter Druck, stehen alle unter Strom und ich glaube, das hat sich in der Situation einfach mal ein bisschen entladen», sagte Verteidiger Danny da Costa nach dem verdienten 2:0-Heimerfolg des Fußball-Bundesligisten. Die hitzige Szene könnte dennoch ein Vorgeschmack auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag (21.00 Uhr) in Frankreich sein.

Was war passiert? Quasi mit Abpfiff gerieten der eingewechselte Mainzer Armindo Sieb und Straßburgs Diego Moreira aneinander. Beide fassten sich gegenseitig an den Hinterkopf, anschließend eilten Teamkollegen zu den Streithähnen – und es kam zur Rudelbildung. Sowohl Sieb als auch Moreira sahen die Gelbe Karte, ehe die Spieler beider Teams kurz darauf noch einmal aneinandergerieten.

«Das muss einfach nicht sein»

«Ich glaube, das muss einfach nicht sein. Der tritt in der 95. Minute dem Armindo noch nach, obwohl die Situation schon vorbei ist», sagte Abwehrspieler Stefan Posch über die Aktion von Diego Moreira. «Und dann geht er vor die Fans und jubelt.» Das mache man einfach nicht, betonte Posch, der ebenfalls noch die Gelbe Karte gesehen hatte. 

Zuvor war der österreichische Nationalspieler einer der Matchwinner. In der 19. Minute traf der 28-Jährige per Volley zum 2:0-Endstand, nachdem zuvor der starke Japaner Kaishu Sano den FSV mit einem sehenswerten Distanztreffer in Führung gebracht hatte (11.).

© dpa-infocom, dpa:260410-930-926070/1

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