Der Text ist Teil des ZEIT-Feuilleton-Schwerpunkts “Bleibt jetzt nur der Bruch mit den USA?”. Darin gehen 35 bedeutende Intellektuelle der Frage nach, wie Europa auf die Veränderungen in den USA reagieren muss.
Was bleibt von internationalen Beziehungen, wenn sie nicht länger durch verlässliche Regeln und Normen getragen werden? Wie kann eine Gemeinschaft von 27 Staaten über Sicherheit und Souveränität entscheiden, wenn die Dichte wechselseitiger Abhängigkeiten Koordination und Priorisierung von Risiken zunehmend erschwert, wenn nicht unmöglich macht? Und wie soll die Europäische Union auf die Aggressivität eines Staates reagieren, der weder Feind noch Verbündeter ist, sondern eine hybride Figur: ein “Enemally”?
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