Der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne hält trotz der Kandidatur von Wolfgang Kubicki an seiner Bewerbung um das Amt des Parteivorsitzenden fest. “Mein Angebot steht unabhängig davon, wer sonst kandidiert”, sagte er dem Stern. Er wolle insbesondere im Kontrast zur Zeit in der Ampelregierung einen Neuanfang bewirken.
“Für einen Neustart braucht es einen Bruch”, sagte Höne. Die derzeitige desolate Lage seiner Partei führte Höne im Stern darauf zurück, dass die FDP nach der Bundestagswahl 2025 nicht ausreichend Distanz zur Zeit in der Ampelregierung gefunden habe. Der derzeitige FDP-Chef Christian Dürr war in der rot-grün-gelben Bundesregierung Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, Kubicki ist langjähriger FDP-Vize.
Dürr fordert “geschlossene Formation”
Der Bundesvorstand der FDP hatte nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen, im Mai zurückzutreten. Der amtierende Parteichef Christian Dürr beabsichtigte zunächst, wieder zu kandidieren.
Nach Kubickis Ankündigung teilte Dürr allerdings mit, nicht wieder für den Parteivorsitz antreten zu wollen. Die Voraussetzung für den Erfolg der Partei sei “eine geschlossene Formation”, teilte Dürr mit. “Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten.”
Vor der Ankündigung des NRW-Landeschefs hatte die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann sich für eine FDP-Doppelspitze ausgesprochen und sich zunächst selbst bereit erklärt. Nach dessen Kandidatur zog sie ihren Vorschlag zurück und stellte sich hinter Höne.
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