Azmi Bebbo ist auf der Überfahrt vom Libanon Richtung Europa. Doch das Boot ist überfüllt, der Motor fällt aus und es kentert – und, wie mehr als 100 andere Menschen, ertrinkt auch er.
Nach seinem Tod beginnt sein Bruder Rami Bebbo zu ermitteln, und plötzlich geht es nicht mehr nur um Schleuserei, sondern um Drohungen, Überwachung und einen konkreten Plan, ihn in den Niederlanden aufzuspüren und zu töten.
Im Mittelpunkt steht die international agierende Schleuserfamilie Saab* – mit Knotenpunkten im Libanon, in Deutschland und auf See, und mit einem Prozess am Landgericht Duisburg, der auch die Frage berührt, wer Migration in der Praxis tatsächlich steuert.
ZEIT-Redakteur Simon Langemann erzählt in dieser Folge des Videopodcasts, wie Rami Bebbo nach dem Tod mehrerer Verwandter die Ermittlungen überhaupt erst ins Rollen bringt – und dabei selbst zur Zielscheibe wird. Die Hosts Daniel Müller und Anne Kunze sprechen mit ihm über das Netzwerk, die Katastrophe auf See – und darüber, wie aus einem Schleuserfall ein Fall mit Mordkomplott wird und was am Ende juristisch daraus folgt.
*Name zum Schutz der Persönlichkeitsrechte geändert.
Hier können Sie die Audiofolge hören.
Das Team dieser Videofolge:
Hosts: Anne Kunze, Daniel Müller
Gast: Simon Langemann
Produktion Video: Isabella Kugge
Kamera: Nils Samp
Schnitt: Claudius Dobs
Produktion Audio: Poolartists
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