Diese historische Rede des französischen Präsidenten Macron zur nuklearen Abschreckung hat es nicht leicht, gegen den Schlachtenlärm im Nahen Osten anzukommen. Dabei verdient sie gerade wegen der erneut wachsenden Unsicherheit in Europas unmittelbarer Nachbarschaft Beachtung.
Auf der Île Longue, dem Stützpunkt der französischen Atom-U-Boot-Flotte, machte Macron am Montag dieser Woche eine Reihe bedeutsamer Ankündigungen.
Der Präsident stand vor der Kulisse des “Le Téméraire” (der Tollkühne), eines der vier Boote, die Frankreich abwechselnd zur nuklearen Abschreckung einsetzt – um ihn herum grimmig dreinschauende Marinesoldaten. Frankreich werde die Anzahl seiner Gefechtsköpfe erhöhen, sagte Macron, aber künftig keine genauen Zahlen mehr nennen und auch die Spezifikation dieser Waffen nicht beschreiben. Das diene der besseren Abschreckung, weil es das Kalkül potenzieller Gegner komplizierter mache.
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