Trotz zunehmender Kritik an seiner Person geht Eugen Polanski fest davon aus, auch in der kommenden Saison noch Trainer bei Borussia Mönchengladbach zu sein. «Ich habe den Job angetreten, um Borussia in der Liga zu halten. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg», sagte Polanski nach dem 0:0 in der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg.
Nach dem Remis geht Gladbach mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz in den Schlussspurt. Zudem hat die Elf vom Niederrhein das bessere Torverhältnis.
Schwache Rückrunde
Polanski hatte früh in der Saison die Nachfolger von Gerardo Seoane angetreten und die Gladbacher in der Hinrunde zunächst stabilisiert. In der Rückrunde zeigte die Borussia aber viele enttäuschende Leistungen und holte erst zwei Siege.
Vor allem nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den FSV Mainz 05 vor einer Woche hatte es viel Kritik an Polanski gegeben. Sportchef Rouven Schröder hatte dem Coach aber zumindest bis zum Saisonende das Vertrauen ausgesprochen. Im Sommer soll es in Gladbach dann eine schonungslose Analyse geben.
Polanski rechnet fest damit, dass er diese unbeschadet überstehen wird. «Ich bin schon selbstbewusst genug, um zu sagen, wenn ich meinen Job erfülle, dass ich dann auch nächstes Jahr Trainer bin», sagte er mit Blick auf den Klassenverbleib.
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