Fußball-Bundesliga: Riera zufrieden mit Eintracht-Debüt: “Viele gute Dinge”

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Auch ohne den erhofften Sieg zum Einstand als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt war Albert Riera zufrieden mit seiner Bundesliga-Premiere. «Ich achte nicht so sehr auf den Spielstand. Ich konzentriere mich darauf, viele gute Dinge zu tun, und bin mir sicher, dass sich das Ergebnis dann einstellen wird», sagte der Spanier nach dem 1:1 beim 1. FC Union Berlin. «Ich habe sehr viele gute Dinge gesehen.»

Auch Sportvorstand Markus Krösche, der den in Deutschland weitgehend unbekannten Mallorquiner als Nachfolger von Dino Toppmöller verpflichtet hatte, sah erste Fortschritte unter dem neuen Coach – trotz des neunten Pflichtspiels in Serie ohne Sieg. Es sei ein «guter Anfang» gewesen, meinte Krösche: «Wir haben von hinten raus Fußball gespielt, haben viel Kontrolle gehabt und wenig Umschaltmomente zugelassen.»

«Wie die Löwen sein»

Mittelfeldspieler Hugo Larsson verriet, wie der emotionale Trainer die Spieler für die Partie in der Alten Försterei heiß gemacht hatte. «Seine Rede rief dazu auf, rauszugehen und Spaß zu haben, zu dominieren, wie Löwen zu sein, hungrig und leidenschaftlich Fußball zu spielen», sagte der Schwede: «Wir mussten mutig hierherkommen und den Fans zeigen, dass etwas Neues kommt – und dass das etwas Gutes ist. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen.»

Der späte Führungstreffer von Nathaniel Brown (84. Minute) hatte Frankfurt sogar kurz auf den großen Befreiungsschlag hoffen lassen. Doch Union kam durch einen Elfmeter von Leopold Querfeld (87.) zum schnellen Ausgleich, und dabei blieb es dann auch. 

Kein Vorwurf an den Elfmeter-Verursacher

Verursacht wurde der Strafstoß von Oscar Höjlund, der für das plumpe Foulspiel an Rani Khedira die Gelb-Rote Karte sah. Riera stellte sich dennoch öffentlich vor den Dänen. «Ich liebe meine Spieler, ich muss sie unterstützen», sagte der Trainer. Es gehe ihm nicht darum, Profis bei Fehlern «zu bestrafen», sondern ihnen Lösungen mitzugeben.

© dpa-infocom, dpa:260207-930-654502/1

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