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Gasimporte: Diese Karte zeigt, warum Deutschland ein Problem hat

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Die EU-Staaten beziehen nur wenig Gas aus dem Nahen Osten. Trotzdem sitzen sie in der Falle.

Es ist ein trügerischer, dünner Pfeil auf der Weltkugel. Gerade einmal etwa acht Prozent seiner Flüssiggasimporte hat Europa im vergangenen Jahr aus Katar bezogen. Auch wenn in den wichtigsten Bezugsländern Italien, Belgien, Polen und Spanien jetzt wichtige Mengen durch die De-facto-Blockade der Straße von Hormus weggefallen sind: Eine Gasknappheit durch die Folgen des Irankriegs gibt es in der EU noch nicht.

Das liegt vor allem an den beiden anderen Pfeilen auf dem Globus: Die
größte Menge Flüssiggas (LNG) bezieht Europa derzeit aus den USA, allein im vergangenen Jahr waren es 63,6 Millionen Tonnen. Zudem importiert Europa weiterhin Flüssiggas aus Russland, das seit 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt. Erst ab dem 1. Januar 2027 will die EU auf Importe von russischem LNG verzichten.

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