Der erste Transport von Atommüll quer durch Nordrhein-Westfalen von Jülich nach Ahaus läuft nach Einschätzung eines Polizeisprechers planmäßig. «Wir sind wirklich voll im Zeitplan, unser Konzept geht auf und der Konvoi kommt gut voran», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Wenn es auf dem verbleibenden Teil der etwa 170 Kilometer langen Strecke keine Verzögerungen gebe, sei es sogar möglich, dass der Konvoi am Zwischenlager in Ahaus früher als ursprünglich geplant ankomme. Nähere Details nannte er nicht.
Der Schwerlasttransporter mit einem Castor-Behälter hatte das Forschungsgelände in Jülich einige Minuten nach 22.00 Uhr am Dienstagabend verlassen. Mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen protestierten ab dem Abend gegen die Castor-Transporte durch NRW – in Jülich, Ahaus und in Duisburg an der A42.
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