Bei den Überschwemmungen im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais sind mindestens 64 Menschen gestorben. Das teilten die Behörden mit. Zudem werden mindestens vier Menschen weiterhin vermisst, wie brasilianische Medien berichten.
Auslöser des Hochwassers waren tagelange Regenfälle, die in den Städten Juiz de Fora und Uba schwere Schäden anrichteten. Rettungskräfte waren die ganze Woche in den Ortschaften etwa 300 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro im Einsatz. Zwischenzeitlich mussten mehr als 5.500 Menschen ihre Häuser verlassen, mindestens 4.200 konnten laut örtlichen Medien noch immer nicht zurückkehren.
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat für das Wochenende einen Besuch im Hochwassergebiet angekündigt. Die brasilianische Zentralregierung hat rund 3,4 Millionen Reais (560.000 Euro) für Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen bereitgestellt.
Das Wetterinstitut Inmet warnte indes vor weiteren Unwettern in Teilen von Minas Gerais sowie in anderen brasilianischen Bundesstaaten, darunter Rio de Janeiro und São Paulo. In diesen Gebieten bestehe die Gefahr von Erdrutschen und schweren Überschwemmungen, teilten die Meteorologen mit.
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