Gut zwei Wochen nach Auffinden einer Leiche in einem Auto in Neuenbürg (Enzkreis) hat die Sonderkommission «Motor» 200 Spuren gesichert. Man gehe nun davon aus, dass es sich bei dem Fundort der Leiche auf einem Parkplatz um den Tatort handeln könnte, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilte.
Neben besagtem Parkplatz befindet sich der Fluss Enz. Dort hätten bereits über 20 Polizeitaucher an drei Tagen im März das Gewässer abgesucht und mehrere Gegenstände gefunden. Ob diese mit der Tat zusammenhängen, werde derzeit noch geprüft. Zudem wurden im Umfeld des Tatorts Kameras identifiziert und deren Daten gesichert. Die Auswertung der Videos dauere noch an.
Firma meldete sich bei Polizei
In einer früheren Mitteilung wurde zudem eine Firma gesucht, die am Fundort der Leiche eine Arbeitsbühne abgestellt und wieder abgeholt hatte. Das Unternehmen habe sich mittlerweile bei der Polizei gemeldet, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit. Ein Angestellter sei vernommen und seine Aussage in die Spuren mit aufgenommen worden. Weitere Einzelheiten könnten aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt werden.
Bereits wenige Tage nach dem Fund der Leiche wurden erste Obduktionsergebnisse bekannt. Daraus wurde bekannt, dass ein Tötungsdelikt vorliegt. Zum Verletzungsbild und einer möglichen Tatwaffe wurden bislang keine Angaben gemacht.
Zeuge entdeckte Leiche in Auto
Ein Zeuge hatte die Leiche am Mittwoch vor zwei Wochen in dem Fahrzeug entdeckt und die Polizei gerufen. Der Tote kommt Angaben der Polizei zufolge auch aus dem Enzkreis. Die Sonderkommission «Motor», die aus mehreren Dutzend Beamten besteht, ist weiterhin auf der Suche nach Hinweise von Zeugen. Relevant sei der Zeitraum vom 24. Februar bis zum darauffolgenden Morgen.
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