US-Präsident Donald Trump hat das iranische Regime für die Bombardierung einer Mädchenschule im Iran am ersten Kriegstag verantwortlich gemacht. Auf die Frage, ob es sich dabei um einen US-Angriff gehandelt habe, sagte Trump an Bord des Regierungsfliegers Air Force One: “Nein, meiner Meinung nach, basierend auf dem, was ich gesehen habe, wurde das vom Iran getan”. Beweise dafür nannte Trump nicht.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der den Präsidenten begleitete, bestätigte dessen Aussagen über den Angriff auf die Mädchenschule nicht direkt. Demnach untersuchen die USA den Vorfall.
Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes wurden nach iranischen Angaben unter anderem etwa 170 Schülerinnen getötet. Einer Analyse der New York Times zufolge erfolgte die Bombardierung der Schule während US-Angriffen auf eine nahegelegene Militäranlage. Eine Auswertung von Satellitenbildern, verifizierten Videos und Beiträgen in sozialen Medien habe ergeben, dass das Schulgebäude durch einen präzisen Schlag schwer beschädigt worden sei.
Offizielle Erklärungen, wonach US-Streitkräfte Ziele der iranischen Marine nahe der Straße von Hormus angegriffen haben, wo sich der Stützpunkt befindet, “legen nahe, dass sie den Angriff höchstwahrscheinlich ausgeführt haben”, hieß es in dem Bericht. Die New York Times legte sich jedoch nicht fest, dass der Angriff tatsächlich von US-Streitkräften ausgeführt wurde.
Zum Fortgang des Krieges sagte der US-Präsident in der Regierungsmaschine, man wolle keine Verhandlungen mehr mit dem Iran führen. “Wir sind nicht auf eine Einigung aus”, sagte Trump.
Mutmaßliche Unterstützung Russlands für den Iran
Zudem spielte der US-Präsident Einschätzungen von US-Geheimdiensten herunter, wonach Russland den Iran mit Informationen über Standorte von US-Truppen und mögliche Ziele im Nahen Osten versorgt habe. “Wenn man sich anschaut, was vergangene Woche mit dem Iran passiert ist – selbst wenn sie Informationen bekommen, hilft es ihnen offenbar nicht besonders”, sagte Trump. Einer Frage dazu, wie sich das womöglich auf die Beziehungen zwischen den USA und Russland auswirken würde, wich er aus.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sagte an Bord des Flugzeugs, er habe Russland mitgeteilt, das iranische Regime nicht mit Informationen zu unterstützen. “Das habe ich deutlich gesagt”, sagte Witkoff. Weitere Details nannte er nicht.
Offiziell ist Russland nicht an dem Krieg beteiligt. Das Land hat zuvor mit dem Iran im Rüstungsbereich zusammengearbeitet. So lieferte etwa der Iran Russland zu Beginn des Ukrainekriegs Drohnen vom Typ Shahed. Ein militärischer Beistand oder größere Waffenlieferungen für den Partner im Nahen Osten scheinen jedoch nicht im Raum zu stehen. Angesichts des Angriffskriegs gegen die Ukraine sind die russischen Kapazitäten stark ausgelastet.
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