In der Nacht hat das israelische Militär seine Luftangriffe auf Ziele im Iran fortgesetzt. Man habe eine “groß angelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet”,
teilte die Armee mit. Israels Generalstabschef
Ejal Samir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe in Aussicht gestellt
und “weitere Überraschungen” angekündigt, ohne konkreter zu werden.
Israel bombardiert Vororte von Beirut
Israel hatte am Abend zudem den Libanon bombardiert. Dort nahm das Militär nach eigenen Angaben in Vororten der Hauptstadt Beirut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Terrororganisation Hisbollah ins Visier. Einwohner berichteten von lauten Explosionen, zerborstenen Fensterscheiben und aufsteigendem
schwarzem Rauch nach israelischen Angriffen.
Hisbollah droht mit Vergeltungsschlägen in Israel
Die Hisbollah-Miliz kündigte Vergeltung an und rief dazu auf, alle israelischen Siedlungen in einem Fünfkilometerradius zur Grenze im Norden zu räumen. Die Angriffe der
israelischen Armee im Libanon würden “nicht ohne Reaktion bleiben”,
drohte die Hisbollah. Es war die erste Warnung der schiitischen Miliz dieser Art seit Kriegsbeginn am Samstag.
USA bezeichnen Irans Abwehr als stark geschwächt
US-Präsident Donald Trump hat bei einer Rede mit der Schlagkraft seiner Truppen geprahlt. Israel und die USA hätten die iranische Abwehr schneller als geplant stark dezimiert. “Sie haben keine Luftwaffe mehr, sie haben keine Flugabwehr mehr. Alle ihre Flugzeuge sind weg”, sagte Trump. 60 Prozent des iranischen Raketenarsenals und 64 Prozent der Abschussvorrichtungen seien zerstört, sagte Trump. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Laut dem Chef des zuständigen US-Kommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, hat das US-Militär seit Beginn des Kriegs mehr als 30 iranische Kriegsschiffe versenkt.
US-Republikaner verhindern erneut Kongressmitsprache
Das US-Repräsentantenhaus hat eine Resolution zum Irankrieg abgelehnt. Der Entwurf hätte dem Kongress mehr Mitsprache beim militärischen Vorgehen gegen den Iran eingeräumt. Das Ergebnis fiel mit 212 zu 219 Stimmen knapp aus.
Die Republikaner unterstützen größtenteils US-Präsident Donald Trump,
die meisten Demokraten lehnen den Krieg ab. Ein ähnlicher Antrag war
bereits am Mittwoch im Senat gescheitert. Der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte: “Wir befinden uns nicht im Krieg.”
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