Jacke in Gesellschaft: Die Jacke erst mal anbehalten?

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Am vergangenen Wochenende saß ich in einem jener Theaterstücke, bei denen es kein Entkommen gibt: Das Publikum war hell ausgeleuchtet und umschloss die Bühne von drei Seiten. Die Solistin spielte ganz allein und das sehr gut, tat aber, was Monolog-Schauspielerinnen so gern tun: Immer wieder fixierte sie einzelne Zuschauer, als wolle sie sie zu Komplizen machen oder zu Feinden.

Harmlos, könnte man meinen, von einer Gruppe Menschen dabei beobachtet zu werden, wie man von jemandem beobachtet wird. Bei manchen Zuschauern aber hatte ich ernsthaft Sorge, sie würden gleich umkippen, so lange schienen sie die Luft anzuhalten.

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