In Japan wird ein neues Parlament gewählt, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi das alte Parlament aufgelöst und Neuwahlen angesetzt hat. Seit Oktober regiert sie mit einer Minderheitsregierung, weil ihre Partei, die Liberaldemokratische Partei (LDP), bei den letzten beiden Wahlen die Mehrheit verloren hatte. Dies erschwert die Umsetzung umfangreicher politischer Vorhaben. Mit der Neuwahl strebt Sanae Takaichi eine stabilere parlamentarische Grundlage an. Umfragen deuten darauf hin, dass die LDP erneut eine Mehrheit erreichen könnte. Seit ihrem Amtsantritt hatte die Premierministerin an Zustimmung gewonnen, vor allem durch einen harten Kurs gegenüber China. Zudem fordert Sanae Takaichi, dass Japan sich stärker selbst verteidigen kann. Damit stellt sie den bisherigen Pazifismus infrage, der das Land seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat. Geplant sind höhere Ausgaben fürs Militär und eine engere Zusammenarbeit mit den USA. Wie diese Vorhaben bei den Menschen im Land ankommen, analysiert Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT.
Viele Erwachsene zweifeln daran, ob sie im späteren Leben noch Neues lernen können, etwa ein Instrument wie Klavier. Dabei ist Lernen im Erwachsenenalter möglich, auch wenn es anders verläuft als bei Kindern. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass das erwachsene Gehirn zwar weniger formbar ist, sich aber weiterhin verändern kann. Wer als Erwachsener etwas Neues lernt, kann neue neuronale Verbindungen aufbauen und kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Motorik stärken. Entscheidend sind regelmäßiges Üben, Motivation und passende Lernformate. Zudem bringen Erwachsene Vorteile mit, etwa mehr Disziplin, Lebenserfahrung und ein besseres Verständnis für Lernstrategien. ZEIT-Autor Yves Bellinghausen geht der verbreiteten Annahme nach, Lernen sei vor allem eine Sache der Jugend, und erklärt, wie neues Lernen im Erwachsenenalter gelingen kann.
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Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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