An einem
Montagmorgen um 4.30 Uhr stehen etwa 100 Leute auf Bahnsteig 14 im Hamburger
Hauptbahnhof und freuen sich des Lebens. Zumindest sieht es so aus, als könne
sich keiner von ihnen etwas Schöneres vorstellen, als zu dieser frühen Stunde
bei Eiseskälte auf einen Zug zu warten. Die Leute stehen in Grüppchen
beisammen, und jede Gruppe muss man erst einmal auf sich wirken lassen.
Da sind drei
Cowboys mit randlosen Brillen und schütteren Haaren und zwei Elfen mit
praktischen Bauchtaschen über den Glitzerkleidern. Fünf Bienen stimmen “Viiiva
Coooolonia” an, sehr überzeugt, nicht ganz synchron. Man prostet einander zu,
Bierflaschen klirren, ein breitschultriger Engel mit Heiligenschein ruft
“Moooin!” durch die Halle – noch sind sie hier nicht beim “Alaaf”. Aber das
kommt noch.
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