Katastrophenschutz: Großübung in Hamburg – über 300 Einsatzkräfte nehmen teil

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Mehr als 300 Einsatzkräfte der sogenannten Medizinischen Task-Forces haben heute in Hamburg an einer Katastrophenschutzübung teilgenommen. Dabei sei vor allem die Anreise zu einer Einsatzstelle und die Einrichtung einer Notunterkunft an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) geübt worden, teilte ein Sprecher der Malteser mit. Hierfür waren in Hamburg mehrere Fahrzeugkolonnen unterwegs.

Übung wurde geheim gehalten

Am frühen Morgen wurden unter anderem Kräfte der Malteser, der Johanniter, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu einem unklaren Einsatz gerufen. Die Alarmierung sei möglichst vage gehalten worden, um zu testen, ob die Strukturen der Task-Forces im Erstfall standhielten. Die geübten Szenarien hätten insgesamt gut funktioniert, berichtete der Sprecher der Malteser. Mittlerweile ist die Übung abgeschlossen.

Einsatz im Katastrophenfall

Normalerweise kommen die Medizinischen Task-Forces im Spannungs- und Verteidigungsfall sowie im bundesländerübergreifenden Katastrophenschutz zum Einsatz. Ziel sei es dann schnellstmöglich ein Krankenhaus ersetzen zu können, so der Sprecher. Im gesamten Bundesgebiet gibt es laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz derzeit 61 dieser Einheiten. Zwei davon sind in Hamburg.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749699/1

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