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Künstliche Intelligenz: Gericht weist weitere Klage von Elon Musk gegen OpenAI ab

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Elon Musk wirft früheren Mitarbeitern seiner KI-Firma xAI vor, Geheimnisse mit dem Entwickler von ChatGPT geteilt zu haben. Eine Richterin lehnte die Klageschrift ab.

Elon Musk ist mit seiner Klage wegen mutmaßlichen ⁠Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen gegen OpenAI vorerst gescheitert. ​Die US-Bundesrichterin Rita Lin in ‌San ⁠Francisco wies die ​Klage von xAI ab. Musks KI-Start-up habe nicht schlüssig dargelegt, dass OpenAI ein Fehlverhalten vorzuwerfen sei, begründete sie ihre ⁠Entscheidung. ​

In der im September eingereichten Klage wird ehemaligen Mitarbeitern von xAI vorgeworfen, vertrauliche Informationen mit OpenAI geteilt zu haben, als sie bei dem Konkurrenten neue Jobs annahmen. Laut der Richterin fehlten jedoch insbesondere Belege, die ‌darauf hindeuteten, dass ‌OpenAI ehemalige xAI-Mitarbeiter zum Diebstahl ​von Geheimnissen angestiftet oder diese genutzt habe.

“Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts”, teilte OpenAI in einer Stellungnahme mit. Die Klage sei Teil einer Kampagne gegen das Unternehmen. xAI äußerte sich zunächst nicht zu der Entscheidung.

Musk hat mehrfach gegen OpenAI geklagt

Der Rechtsstreit ‌ist Teil einer weitreichenderen ​Auseinandersetzung zwischen Musk und OpenAI-Chef Sam Altman. Schon in den zurückliegenden Jahren waren Klagen von Musk von Gerichten abgewiesen worden. Im vergangenen Jahr klagte der xAI-Chef unter anderem gegen Apple und OpenAI wegen mutmaßlicher Wettbewerbsbehinderung. Erst im Januar verlangte Musk 134 Milliarden US-Dollar vom ChatGPT-Entwickler und dessen Partner Microsoft.

OpenAI war 2015 – damals unter Beteiligung von Musk – als gemeinnützige Organisation gegründet worden. Seit dem Start von ChatGPT Ende 2022 übt Musk immer wieder Kritik an dem Unternehmen. Musk, der seit 2018 nicht mehr an OpenAI beteiligt ist, wirft Altman vor, sich von den Gründungsprinzipien des Start-ups – einer risikobewussten Entwicklung von KI – zu entfernen.

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