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Künstliche Intelligenz und Intimität: Kann denn Liebe Silizium sein?

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KI-Partner sind 24/7 verfügbar, weisen nicht zurück, ghosten nicht. Nach Datingapps rollt die zweite Welle digitaler Intimität auf uns zu – und droht uns zu schlucken.

In unserem Antlitz schaffen Menschen Dinge, wundersame, echte oder fantastische Wesen, die stärker, schöner, besser scheinen als sie selbst, die sie verehren, an die sie sich verlieren, manchmal für immer. Wie Pygmalion an die Elfenbeinstatue Galatea, wie Professor Higgins an Eliza Doolittle. In Alex Garlands Film Ex Machina verliebt sich ein Programmierer in die Cyborg-Frau, an der er einen Turing-Test ausführen soll; in Spike Jonzes Her verfällt Theodore dem Chatbot Samantha. Heute verfallen Menschen zunehmend künstlicher Intelligenz, die sie virtuell selbst erschaffen können, geformt nach ihren Wünschen und Vorlieben.

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