Erfahrene Theaterbesucher wissen: Eine Vorstellung zu
besuchen, birgt Risiken. Man riskiert zum Beispiel, Dinge zu sehen und zu
hören, die man nicht hören und nicht sehen will. So etwa am vergangenen
Wochenende, als der Regisseur Milo Rau im Hamburger Thalia Theater drei Tage
lang einen fingierten
Verbotsprozess gegen die AfD auf die Bühne brachte. Rechtslehnende Besucher
mussten auf ihren Sitzen stundenlang linken Aktivisten lauschen, linkslehnende
hatten erklärte Konservative zu ertragen, schrecklich. Besonders ausweglos ist
das für jene, die in der Mitte sitzen. Sie können nicht raus, ohne anderen,
ganz und gar Unbeteiligten links und rechts auf die Füße zu treten.
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