Der Tod kann leise kommen an einem sonnigen Tag. Es ist der 4. April 2023, als Celina Weber mit ihrem Snowboard einen Tiefschneehang in den Bergen über Verbier im Wallis quert. Sie hört ein dumpfes Geräusch, wie das Ploppen einer Bügelflasche, die unter einer Wolldecke geöffnet wird. Wohl keine Sekunde später zerbricht unter ihren Füßen die Schneedecke in Schollen, reißt ihr den Boden weg. Celina Weber weiß sofort, sie ist mitten in einer Lawine. Sie ist sicher, dass sie gleich sterben wird.
Dabei hätte es ihr Tag werden sollen. Weber, damals 23, ist auf dem Weg zum Startpunkt eines Wettkampfs. Ihr fehlen nur wenige Punkte, um in die Freeride World Tour aufzusteigen. Hier messen sich die weltbesten Schneesportler, die ihre Wettkämpfe abseits der Piste austragen, um möglichst schöne Linien in den Schnee zu malen und Sprünge über Felsen zu zeigen. Weber soll als Erste starten. Doch dann kommt die Lawine.
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