In manchen Wochen ist so viel zu fühlen, dass es für ein paar Jahre reicht. Jetzt gerade würde man sich ja gern von den Übeln der Welt beurlauben lassen. Da schreibt der Modedesigner Joseph Altuzarra in der US-amerikanischen Vogue über seinen Lieblingsroman: Gerade hat er zum dritten Mal Emily Brontës Klassiker Wuthering Heights (Sturmhöhe) gelesen. Er stand dabei unter dem tiefen Eindruck der neuen Eishockey-Serie Heated Rivalry. Und es sind ihm einige Ähnlichkeiten aufgefallen: “Beide Erzählungen werden von Besessenheit angetrieben, von jenem Gefühl, dass bestimmte Verbindungen unvermeidlich, magnetisch, unmöglich zu widerstehen sind. In beiden geht es um Menschen, die nicht voneinander lassen können, egal, was es kostet.” So eine Gefühlsintensität sei geradezu subversiv angesichts der leichtfertigen Datingkultur dieser Tage. “Verbindung gibt es überall, und doch fühlt sich echte Nähe oft flüchtig oder abwesend an”, schreibt Altuzarra.
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