Der stellvertretende Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Luigi Pantisano, hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt. Die Bewerbung folgt auf die Ankündigung von Parteichef Jan van Aken, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt zu kandidieren. Für die Doppelspitze der Partei kandidiert neben Pantisano auch Ines Schwerdtner, die die Partei seit Oktober 2024 zusammen mit van Aken anführt. Die Wahlen zum Vorstand finden auf einem Parteitag im Juni in Potsdam statt.
»Ich gehe diesen Schritt in großer Demut«, schrieb Pantisano auf seiner
Website. »Die Linke hat sich mit Jan und Ines erneuert und
stabilisiert.« Mehr als 70.000 Menschen seien neu in die Partei
eingetreten. »Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, die Linke zur
organisierenden Klassenpartei zu machen.« Die Partei wolle jene
zurückgewinnen, die von der Politik enttäuscht und wütend seien. »Hier
möchte ich anschließen und den nächsten Schritt gehen«, teilte Pantisano mit.
Reichinnek schließt Kandidatur aus
In seiner Mitteilung für die Kandidatur nennt Pantisano unter anderem den Kampf gegen die AfD und den Fokus auf die Bezahlbarkeit als seine Prioritäten. Er sitzt seit 2025 für die Region Stuttgart und Konstanz im Bundestag und ist unter anderem Mitglied im Verkehrsausschuss. Seine Eltern sind 1979 aus Italien nach Deutschland gekommen.
Pantisano und Schwerdtner sind bisher die einzigen Kandidaten für die Doppelspitze. Die Chefin der Linken-Bundestagsfraktion, Heidi Reichinnek, schloss eine eigene Kandidatur aus. »Ich bin als Fraktionsvorsitzende vollkommen ausgelastet«, sagte sie im ZDF-Morgenmagazin.
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