Wegen des Pilotenstreiks beim Lufthansakonzern fallen an diesem Donnerstag und am Freitag deutschlandweit zahlreiche Verbindungen aus. Auf den Webseiten von Flughäfen wie Frankfurt am Main, Berlin oder Düsseldorf sind etliche Flüge als annulliert aufgeführt. Betroffen sind verschiedene Fluglinien des Konzerns. Aufgrund der aktuellen Lage im Nahen Osten sind jedoch Ziele in der Region vom Streik ausgenommen.
Auf der Internetseite der Lufthansa heißt es, betroffene Passagiere seien bereits “proaktiv” benachrichtigt worden. Passagiere, die keine Nachricht erhalten haben, könnten vorerst davon ausgehen, dass ihr Flug wie geplant stattfindet. Dennoch wird dazu geraten, sich vor der Fahrt zum Flughafen auf lufthansa.com über den Status des Fluges zu informieren. Man solle außerdem sicherstellen, dass die Kontaktdaten in der Buchung aktuell seien, heißt es. Im Falle einer Buchung über ein Reisebüro solle man sich an dieses wenden.
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, die zum Streik aufgerufen hat, hatte im Vorfeld mitgeteilt, der Ausstand werde dieses Mal kleiner ausfallen als vor einem Monat. Voraussichtlich würden rund 300 Flüge pro Tag ausfallen, sagte VC-Präsident Andreas Pinheiro. Bei der ersten Streikwelle im Februar, die auf nur einen Tag beschränkt war, wurden rund 800 Flüge annulliert.
60 Prozent der Langstreckenflüge sollen stattfinden
Wegen des Kriegs im Nahen Osten hatte die VC Verbindungen nach Ägypten, Aserbaidschan, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien sowie in die Vereinigten Arabischen Emirate vom Streik ausgenommen. “Wegen uns bleibt kein Passagier im Krisengebiet hängen”, sagte die VC-Vizepräsidentin Katharina Diesseldorff.
Die Lufthansa hat nach eigener Auskunft für Donnerstag und Freitag auf einen Sonderflugplan umgestellt. Man könne mehr als 50 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms anbieten, hieß es. Bei Langstreckenverbindungen liege der Anteil demnach bei 60 Prozent. Das Unternehmen will auf den betroffenen Verbindungen größere Flugzeuge einsetzen, Lufthansa-Flüge von nicht bestreikten Konzernairlines erledigen lassen und zudem freiwillige Crews einsetzen.
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